FLL 2005 - Ocean Odyssey

Mission-Impossible erreicht den 1. Platz
in der Rubrik Roboter-Design

Die Veranstaltung der First-LEGO-League, bei der Teams aus 23 Ländern teilnahmen, stand in diesem Jahr unter dem Motto "Ocean Odyssey". Im Mittelpunkt steht dabei die Erforschung der Ozeane. Aus Sensoren, Motoren und vielen LEGO-Steinen konstruierte jedes Team einen eigenständig agierenden Roboter und löste mit ihm knifflige Missionen in den Weiten der Ozeane. Jedes Team hatte acht Wochen Zeit, um einen Roboter auf Basis von LEGO-Mindstorms zu konstruieren und programmieren. Dieser wurde nun beim regionalen Wettbewerb in der Rockenhausener Donnersberghalle ins Rennen geschickt. Neben dem Gewinn der Kategorie "Roboterdesign" erreichte unser Team "Mission Impossible!?!" über alle Kategorien gerechnet in der Gesamtwertung den vierten Platz von 14 angetretenen Mannschaften. Da wir das erste Mal an diesem Wettbewerb teilnahmen, haben wir uns sehr über unser Abschneiden gefreut.

Im Robotgame mussten knifflige Aufgaben gelöst werden. Dazu zählten unter

  • ein U-Boot aussetzen,
  • eine Pipeline reparieren,
  • einen Cargo-Schiffsunfall säubern oder
  • einen Delfin befreien.

Neben der Programmierung musste auch eine Präsentation zu einem Gewässer unserer Wahl (wir entschieden uns für den Rhein) vorbereitet werden, die einer Jury vorgestellt wurde. Dabei sollten die Schüler neben allgemeinen Informationen speziell auf Umweltproblematiken eingehen und einen Roboter zur Lösung dieser Probleme entwickeln.

Bei der Bewertung unseres Roboters und des dazugehörigen Programms überzeugten wir die Jury durch unsere Lösung, alle fünf zur Verfügung stehenden Sensoren (2 Licht-, 2 Tast- und 1 Umdrehungssensor) an den nur 3 Eingängen des RCX anzuschließen. Dadurch waren wir in der Lage, viele Aufgaben auf einer großen Runde ohne Umbau zu erledigen.

Nachdem wir wegen der Probleme mit den Akkus und der daraus resultierenden Ungenauigkeit unseres Roboters während des Robotgames etwas enttäuscht waren, freuten wir uns umso mehr über den Gewinn der Kategorie Roboterdesign.

… und wie entstand eigentlich unser Teamname "mission impossible"?

In den ersten Wochen hatten wir schwer mit den doch erheblichen Abweichungen der Fahrleistung des Roboters bei Wiederholung unveränderter Programmabschnitte zu kämpfen. Diese Erfahrungen trieben uns fast zur Aufgabe des gesamten Projekts.

Aus diesem Grund ein großes Lob an die teilnehmenden Schüler, die durch ihre Ideen und ihren unermüdlichen Einsatz auch an Wochenenden, in den Herbstferien und an vielen langen Nachmittagen letztlich doch diesen Erfolg möglich machten.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei der SAP AG, die durch die Bereitstellung und Kostenübernahme aller Materialien die Teilnahme an dem Wettbewerb erst ermöglicht hat. Vielen Dank!!!

 


 

Hinten (von links nach rechts):
Hr. Lawonn, Jochen Hipp, Bernhard Wendel,
Nico Geiß, Sebastian Schweizer, Daniel Metzger

 

Vorne (von links nach rechts):
Thomas Seßler, Michelle Lemcke,
Nicole Arenth, Nicolas Wiesner