FLL 2006 - Nano Quest

Mission-Impossible erreicht den 1. Platz
in der Rubrik Forschungspräsentation

Punkte Auswertung

 

Unser Pokal und die Urkunde

 

Unsere Robotik AG erzielte beim Regionalentscheid der First-LEGO-League in Rockenhausen für die Erarbeitung und Präsentation eines Forschungsauftrags zum Thema "Nanotechnologie" den 1. Platz.

Die Veranstaltung der First-LEGO-League, bei der Teams aus 23 Ländern teilnahmen, stand in diesem Jahr unter dem Motto "Nano Quest". Im Mittelpunkt steht dabei die Erforschung von Anwendungen der Nanotechnologie. Aus Sensoren, Motoren und vielen LEGO-Steinen konstruierte jedes Team einen eigenständig agierenden Roboter und löste mit ihm knifflige Missionen auf dem Spielfeld, auf welchem mehrere Anwendungen der Nanotechnologie vergrößert aufgebaut waren. Jedes Team hatte acht Wochen Zeit, um einen Roboter auf Basis von LEGO-Mindstorms zu konstruieren und programmieren. Dieser wurde nun beim regionalen Wettbewerb in der Rockenhausener Donnersberghalle ins Rennen geschickt. Neben dem Gewinn der Kategorie "Forschungspräsentation" erreichten wir in der Gesamtwertung den dritten Platz von 13 angetretenen Mannschaften. Dieses Jahr waren wir schon das zweitemal dabei und freuten uns, dass wir den tollen vierten Rang von letztem Jahr noch einmal verbessern konnten.

Im Robotgame mussten knifflige Aufgaben gelöst werden. Dazu zählten unter anderem:

  • Medizin zum Krankheitsgebiet bringen
  • einen Weltall- Fahrstuhl auszulösen,
  • Atome zu bewegen oder
  • fleckenresistenten Stoff zu testen.

Neben der Programmierung musste auch eine Präsentation zu einem Anwendungsgebiet der Nanotechnologie nach eigener Wahl (wir entschieden uns für die Krebsbekämpfung in der Medizin) vorbereitet werden, die einer Jury vorgestellt wurde. Dabei sollten die Schüler neben allgemeinen Informationen speziell auf die Arbeit der Wissenschaftler an dem jeweiligen Thema eingehen und einen Roboter zur Lösung dieser Probleme entwickeln.

Bei der Bewertung unserer Forschungspräsentation gefiel der Jury besonders, dass wir auch auf die Nanotechnologie allgemein eingegangen sind und mehrere Präsentationsmethoden (Plakat, Powerpoint) gewählt hatten. Dies alles bewegte die Juroren dazu, uns den Höchstwert von 50 Punkten zu geben.

Auch dieses Jahr lief es sehr schlecht im Robotergame, was aber sehr gut durch unsere zweiten Plätze in den Kategorien "Roboter- Design" und "Teamwork" ausgeglichen wurde.

Bei der Präsentation unseres Roboters und des dazugehörigen Programmes überzeugten wir die Jury durch unsere Lösung, alle fünf zur Verfügung stehenden Sensoren (2 Licht-, 2 Tast- und 1 Umdrehungssensor) an den nur 3 Eingängen des RCX anzuschließen. Dadurch hatten wir viel mehr Möglichkeiten, den Roboter möglichst genau fahren zu lassen.

Nachdem wir letztes Jahr Probleme mit den Akkus hatten, ließen uns auch dieses Jahr die Sorgen nicht in Ruhe: Zu den Akku-Schwierigkeiten kam auch noch ein Getriebeschaden in den ersten beiden von drei Runden, worüber wir aber nicht mehr nachdachten, als wir bei der Siegerehrung als bestes Team bei der Kategorie "Forschungspräsentation" auf die Bühne gebeten wurden.

 



Hinten (von links nach rechts):
Nico Geiß, Daniel Metzger, Herr Lawonn, Nicolas Wiesner, Jochen Hipp, Thomas Seßler, Sebastian Schweizer, Bernhard Wendel, Klaus Hipp

 

Vorne (von links nach rechts):
Marius Schlageter, Christian Englert